Darf man Geld für einen guten Zweck sammeln…?

25. August 2007

Geldbeutel

Es fällt uns schwer, sehr schwer für unseren Einsatz Geld zu sammeln, zu erbetteln oder wie man es auch immer nennen will. Aber nach einigem herumsuchen in der Bibel wurden wir sehr ermutigt diese falschen Hemmungen abzulegen und alles zu unternehmen, soviel wie möglich Finanzen für dieses Projekt in Brasilien zu sammeln.

Liebe Menschen die sich auch mit diesem Thema auseinander gesetzt haben, haben uns ihre Bedenken zu diesem Thema mitgeteilt. Hier ein Auszug aus einem E-Mail und die Antworten die ich in der Bibel fand.

Zitat: „AM ABEND VOR WIR EUREN BRIEF ERHALTEN HABEN, WAREN WIR IM GASSENCAFE UND HATTEN EIN RECHT INTENSIVES GESPRÄCH MIT EINER FRAU, DIE VOR KURZEM ZUM GLAUBEN FAND. AM MEISTEN MÜHE MACHTE IHR, DASS SOVIELE CHRISTEN SICH FÜR IRGENDWAS BERUFEN FÜHLEN, UND DENNOCH EINFACH DAUERND“BETTELN“ MÜSSEN, UM IHREN BERUFUNGEN NACHGEHEN ZU KÖNNEN.

Hier nur drei Begebenheiten die mich sehr ermutigen für Projekte die Armut lindern oder das Verkünden des Evangelium ermöglichen ohne Furcht und Scham dort Geld zu sammeln wo es vorhanden oder sogar auch nicht vorhanden ist…:

1. Begebenheit – Apg. 11,28-30
28 Während des Gottesdienstes sagte einer von ihnen – er hieß Agabus – eine große Hungersnot voraus. Sie würde sich über die ganze Welt erstrecken. So hatte es ihm der Heilige Geist gezeigt. Tatsächlich trat diese Hungersnot während der Regierungszeit des Kaisers Claudius ein.
29 Deshalb beschloß die Gemeinde in Antiochia, den Christen in Judäa zu helfen. Jeder in der Gemeinde gab, soviel er nur konnte,
30 und die gesamte Spende wurde dann von Barnabas und Saulus den Ältesten der Gemeinde in Jerusalem überbracht.

2. Begebenheit – 3. Joh. 5-8
5 Mein lieber Freund! Es ist gut, daß du dich für die Missionare so tatkräftig einsetzt, die eure Gemeinde besuchen.
6 Sie selbst haben uns vor der ganzen Gemeinde deine Liebe bestätigt. Es ist gut und richtig, wenn du ihnen alles gibst, was sie für ihre Weiterreise benötigen und wie es ihnen als Dienern Gottes zusteht.
7 Denn sie wagen diese Reisen, um die Botschaft von Jesus Christus zu verkündigen, und wollen auf keinen Fall von den Nichtchristen etwas für ihren Lebensunterhalt annehmen.
8 Darum ist es unsere Aufgabe, diese Männer zu unterstützen. So helfen wir mit, daß Gottes Wahrheit weitergetragen wird.

3. Begebenheit (etwas lange, aber sehr aufschluss- und lehrreich)
2. Kor. 8,1 – 15 – „Mit anderen teilen…“
1 Nun will ich euch berichten, was Gottes Gnade in den Gemeinden der Provinz Mazedonien bewirkt hat.
2 Obwohl die Christen dort wegen ihres Glaubens viele Schwierigkeiten ertragen mußten, waren sie doch voller Freude und haben trotz ihrer großen Armut sehr viel für andere gegeben.
3 Ich kann bezeugen, daß sie bereitwillig gaben, was sie nur geben konnten, und sogar mehr als das.
4 Dabei brauchte ich um ihre Spende gar nicht zu bitten. Im Gegenteil! Sie haben es als ein Vorrecht angesehen, sich an der Hilfe für die Christen in Jerusalem beteiligen zu dürfen.
5 Sie haben sehr viel mehr getan, als wir jemals erwarten konnten, denn sie opferten sich geradezu selbst. Zuerst stellten sie sich dem Herrn zur Verfügung, danach auch uns. Das taten sie im Gehorsam Gott gegenüber.
6 Nach dieser Erfahrung habe ich Titus zugeredet, daß er auch bei euch eine solche Sammlung durchführt. Er hatte ja bereits damit begonnen und wird dieses Liebeswerk bei euch bald zum Abschluß bringen.
7 Ihr seid in so vielen Dingen überaus reich gesegnet: in eurem Glauben, in der Verkündigung und Erkenntnis des Wortes Gottes, in eurem Einsatz für den Herrn und durch die Liebe, die wir in euch geweckt haben. Seht zu, daß sich dieser Reichtum auch in eurer Hilfsbereitschaft für die Gemeinde in Jerusalem zeigt.
8 Natürlich will ich euch nichts befehlen. Aber angesichts der Opferbereitschaft der anderen würde ich gern sehen, wie echt eure Liebe ist.
9 Denkt daran, was unser Herr Jesus Christus für euch getan hat. [a] Er war reich und wurde doch arm, um euch durch seine Armut reich zu machen.
a) Wörtlich: Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus.
10 Nach meiner Meinung kann es nur gut für euch sein, wenn ihr nun endlich mit der Sammlung beginnt, wie ihr es euch seit einem Jahr vorgenommen habt.
11 Nur solltet ihr diesmal die Sache auch tatsächlich zu Ende führen, damit es nicht bei guten Vorsätzen bleibt. Gebt so viel, wie ihr geben könnt!
12 Wenn ihr wirklich etwas geben wollt, dann ist es nicht entscheidend, wie viel ihr geben könnt. Denn Gott wird eure Gabe nach dem beurteilen, was ihr habt, und nicht nach dem, was ihr nicht habt.
13 Ihr sollt nicht dadurch in Not geraten, weil ihr anderen aus der Not helft. Es geht nur um einen Ausgleich.
14 Heute habt ihr so viel, daß ihr ihnen helfen könnt. Ein andermal werden sie euch von ihrem Überfluß abgeben, wenn es nötig ist. Das meine ich mit Ausgleich.
15 Erinnert euch daran, was die Heilige Schrift dazu sagt: „Wer viel sammelte, hatte nicht zuviel; und wer wenig sammelte, dem fehlte nichts.“ (2. Mose 16,18)

Was meinst du zu diesem Thema? Ich bin gespannt was für Ansichten es noch gibt….

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